Wissenswertes über Hunde

Der Hund ist Dein treuester Begleiter

Hunde werden oft als treuer Begleiter des Menschen, bester Freund oder liebevoll Fellnasen genannt. Und in der Tat ist der Hund mit das beliebteste Haustier bei den Deutschen und nimmt damit Platz 1 ein.  Über Hunde gib es viel Interessantes zu erfahren. Wussten Sie, dass Hunde die sich im Ruhemodus befinden ca. 15 mal pro Minute atmen, jedoch wenn ein Hund etwas Besonderes erschnüffelt, kann er seine Atemzüge auf 36 mal steigern. Anders als beim Menschen beträgt seine Körpertemperatur zwischen 37,5 und 39 Grad, sowie bei Welpen 39,5 Grad. Bei unserem Ranchhund Sammy glauben wir, dass er seine Atemzüge ebenfalls nach oben schraubt, wenn irgendwie Futter zu erahnen ist.

Die Hundefamilie wächst

Wer sich mit Nachwuchs in der eigenen Hundefamilie befasst, sollte wissen, dass der der Hund mit 7 Monaten geschlechtsreif wird. Wer selbst einen Rüden hat, der weiß sicherlich, dass die nette Hündin vom Nachbarn alle 6 Monate für 15 bis 20 Tage läufig wird. Das sind dann die Augenblicke wenn es Spaß macht mit seinem Rüden am Zaun der Pudeldame vorbei zu spazieren. (Wir wissen wovon wir reden ☺) Sollten es zwischen Romeo und Julia trotz aller Hindernisse dennoch geklappt haben, hier der Hinweis, dass die Trächtigkeitsdauer zwischen 55 und 75 Tage liegt. „Ach sind die alle niedlich“, wird dann der Besuch rufen, wenn die Kleinen bei der Mutterhündin umhertapsen. Die  Stilldauer beträgt ca. 6 Wochen und in dieser Zeit wird es wuselig. Kleine Hunde gehören wohlmöglich mit zu den niedlichsten Geschöpfen und man verzeiht ihnen fast alles. Abgekaute Latschen, umgekippte Eimer oder Chaos im Wohnzimmer. Jeder der mal einen kleinen Hund hatte, kann sich vielleicht daran erinnern. 

Nachwuchs und Welpen

Welpen halten uns auf Trapp, aber wir machen das gerne mit, auch wenn es vielleicht manchmal ein wenig schmerzhaft sein kann. Welpen verfügen nicht über eine angeborene Beisshemmung, sondern es obliegt  Frauchen und Herrchen dem Kleinen das richtige Verhalten beizubringen. Beißt der Welpe beim Spielen zu, empfiehlt es sich die Hand weg zu ziehen und mit kräftiger Stimme ein Wort für Schmerzen und Unbehagen auszustoßen. Das übliche Au, Aua etc. bleibt dem kleinen Freund in den Ohren als Erinnerung hängen und er wird verstehen, dass etwas nicht in Ordnung war. Wichtig ist das Wegziehen der Hand mit einer kurzen Ignorierung des Hundes zu koppeln. Bei unserem Sammy hat das gut geklappt und er ist ein liebenswerter Labrador-Retriever Mix, der allen Besuchern gegenüber ein liebenswerter Ranchhund ist. 

Nochmal zurück zu den Welpen. Ihr Welpe wächst zu einem jungen Hund heran und die ersten Monate sind für seine Entwicklung entscheidend. Daher sollte er mit Springen oder ausdauernd mit dem Fahrrad laufen, frühestens mit 9 Monaten starten. Ähnlich ist es wenn Ihr Hund in die Jahre gekommen ist. Hier sollte man auf Springen, Treppen steigen etc. nach Möglichkeit verzichten. Man selbst verzichtet im Rentenalter ebenfalls auf Hocksprünge, die das Gebiss erschüttern lassen.

Wie lebt es sich mit einem Hund?

Gut, wenn man weiß, dass ein Hund einen 7 Stunden Rhythmus hat, jedoch wir Menschen den bekannten 24 Stunden folgen. Das liegt u.a. daran, dass Hunde einen schnelleren Stoffwechsel haben und seine Körperfunktionen intensiver sind.

Hunde nehmen sich auch tagsüber ihre Ruhepausen und daher können Hunde uns auch in der Nacht auf Trab halten. An dieser Stelle macht es Sinn sich flexibel aufzustellen und täglich 3-4 mal mit dem Vierbeiner eine Runde zu drehen. Seit Homeoffice geht das alles deutlicher einfacher. Und Abends? Wer geht mit dem Hund raus wenn es schneit und stürmt? Hier ist eine Klärung in Vorfeld ratsam, damit es nicht in einer Talkrunde im Flur endet. Irgendwann ist das „Gassi gehen“ geregelt und Sie nehmen die Leine in die Hand. Jetzt geht es oftmals rund, denn der Hund weis genau das es nun raus geht und freut sich wie verrückt. Bellt er? Warum bellen Hunde eigentlich? 

Hunde und Familie

Wissenschaftler sagen, dass das Bellen eines Hundes in erster Linie dazu dient Aufmerksamkeit zu bekommen. Befindet sich der Hund in seiner Familie, bzw. im Rudel kann das Bellen dazu dienen der Gruppe mitzuteilen, dass er etwas bemerkt hat. Reagiert man darauf nicht, kann es sein, dass er weiter bellt, bis er eine Reaktion bekommt. Hunde können es als Pflicht ansehen das Umfeld zu beschützen und somit ist seine Reaktion natürlich. Eine ebenso natürliche Reaktion ist das Wedeln mit dem Schwanz.  Hundebesitzer kennen ihre Hunde und wissen oft genau was der Hund gerade möchte. Die Palette der Signalgebung bei Hunden ist breit gefächert und es ist vielleicht gut zu wissen, dass Hunde die wenig mit dem Schwanz wedeln ggf. zu den dominanten oder sogar aggressiven Hunden gezählt werden können. Sammy wedelt ständig, was seinen oben beschriebenen liebevollen Charakter entspricht.

Hund oder (und) Katze?

Bleiben wir beim Thema und greifen wir einen Klassiker auf: Hunde und Katzen verstehen sich nicht? Ist das so? Hunde und Katzen können gute Freunde sein, verfügen aber über grundverschiedene Verhaltensmuster. Ihre Körpersprache ist unterschiedlich und auch ihre Lautäußerungen können zu gegenseitigen Missverständnissen führen. Während Hunde zum Beispiel ihre Freude durch heftiges Schwanzwedeln Ausdruck verleihen, bedeutet das Hin- und Herschlagen bei Katzen oft nichts Gutes. Katzen zeigen durch Schwanzwedeln Missmut oder kündigen einen bevorstehenden Angriff an. Hund fühlen sich somit animiert näher zu kommen und wir wissen wie das dann meistens ausgehen kann. Unsere 3 Ranchkater und Ranchhund Sammy haben sich arrangiert. Sammy hat verstanden, dass die drei Roten nicht mit ihm spielen wollen und nach ein paar klaren Ansagen (Pfote auf den Kopf hauen) der Kater, geht man sich nun aus dem Weg. 

Die Ernährung unser vierbeinigen Freunde

Fressen Katzen und Hunde eigentlich unterschiedliches? Bleiben wir zunächst beim Hund, denn hier können die Meinungen mächtig auseinandergehen. Was ist gut für meinen Hund?  Viele Tierbesitzer ordnen den Hund in die Gruppe der Fleischfresser (Karnivoren) ein, während andere meinen, dass ein Hund eher den Allesfressern (Omnivoren) zuzuordnen sind. Ein Grund dafür kann sein, dass sein Verdauungstrakt nicht alle Eigenschaften eines streng fleischfressenden Säugetiers aufweist und er auch verhältnismäßig große Mengen an pflanzlicher Kost wie Getreide, Gemüse und Hülsenfrüchte verwerten kann. Um sich einer Antwort zu nähern, betrachten wir die Vorfahren unser Hunde:

Die Wölfe Vorfahren unserer Hunde

Das Hauptnahrungsmittel sind verschiedene Beutetiere, welche oft im Rudel erlegt werden. Zu den bevorzugten Beutetieren von Wölfen gehören Hirsche, Rentiere, Wildschweine, aber auch andere Tiere wie Kaninchen, Füchse, Schafe oder Kälber. Ist das Beutetier erlegt, beginnen Wölfe schnell das Erlegte herunter zu schlingen. Unsere Hunde haben die Fressreflexe in sich und wir beobachten unsere Lieblinge dabei wie die Mahlzeit mit einem Haps im Hundekörper auf magische Weise verschwindet. Wer zuerst frisst, ist zuerst satt. Sammy  war anscheinend gestern noch ein Wolf, denn er schlingt und guckt einen sofort an, als wollte er sagen: „War das etwas alles“?
Wölfe fressen fasst komplette Tiere und gelangen so an wertvolle Vitamine und Spurenelemente. Interessant ist, dass Wölfe auch Früchte, Gräser und Wurzeln fressen, damit der Nährstoffbedarf abgedeckt wird und die Darmtätigkeit in Schwung gehalten wird. Fazit: Pflanzliche Kost steht bei Freund Isegrim auf dem Ernährungsplan. Es ist eine Ergänzung zu den tierischen Anteilen.

Gesunde Leckerlis für Hunde

Wir wissen, dass der Darm unserer Haushunde auf die Verdauung von Beutetieren ausgelegt ist, sich jedoch auch als sehr variabel bei den verschiedensten Nahrungsquellen herausgestellt hat. Viele Experten ordnen den Hund im Vergleich mit anderen Haustieren als Karni-Omnivor ein, also in einen Zwischenbereich von Fleischfresser und Allesfresser. Achten Sie darauf was Ihr Hund mag, aber noch viel wichtiger ist es zu wissen was der Hund gut verträgt. Wir produzieren auf der MQ Ranch  daher Leckerlies mit und ohne Fleisch und Sie haben die Wahl. Die Auswahl im MQ Ranch Country Store wird nach und nach erweitert. In unseren Leckerlies und Nahrungsergänzungen für Hunde verwenden wir ausschließlich Zutaten aus kontrollierten Anbau. Wir verzichten auf Lockstoffe, künstliche Aromen und Zuckerzusätze. Wir ordern alle Zutaten von Unternehmen aus Deutschland und produzieren selbst in Falkenthal / Brandenburg. Sammy mag beides und verträgt beides, er ist ein Sonnenschein.